Stierkampf in Spanien, hach wie wundervoll. Im Ernst, in dieser Hinsicht hasse ich die Tierschützer. Wen interessieren schon ein paar Stiere, da gibt es eindeutig Wichtigeres im Bereich des Artenschutzes um das man sich kümmern sollte. Energieverschwendung. Auf jeden Fall nehme ich Platz auf meinem kleinen Sitz in der Tribüne und sperr die Augen auf. Ein schwarzer Stier, Hörner, die das Unglück in die Luft reißen, er schnauft, die Luft unter seinen Hufen flimmert vor Hitze und heißer Wut. Der Stier ist verwundet, eine lebendige Gefahr, groß und mächtig. Der Torero aber wirkt nicht bedroht, obwohl er es ist. Der Stier stürmt los. Doch der Torero hat ihn schon längst im Auge, schätzt ihn ein, berechnet und...lässt ihn an sich vorbei brausen. Das Geschick dieses Mannes ist unglaublich, Stier und Torero schmiegen sich aneinander, ohne sich zu berühren, das ist Tanz, der Tanz eines Libespaares, das ist Kunst. Wie er ausweicht, die Gefahr ins Leere laufen lässt, köstlich dieses Schauspiel. Und immer wieder läuft der Stier ins Leere. Bis er nicht mehr kann, bis er von alleine aufhört. Sieg. Ich stehe ganz und gar auf der Seite des Toreros.
Samstag, 11. Juli 2009
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