7.30 Uhr und ich betrete die Bühne. Ich öffne die Tür. Kleine 5. Klässler rennen an mir vorbei, ihre Schritte, bum bum bum, wie ein schnell schlagendes Herz.Lehrer pendeln zwischen Sekretariat und Lehrerzimmer, observieren dabei das Geschehen. Schüler überall. Ich flüchte in das Klassenzimmer. Eine Stunde fliegt vorbei, Pausengong. Ich muss raus in den Gang. Am Rand sitzend liest einer den Fokus und fragt mich, ob ich ihn haben will. "Nein bloß nicht, den hab ich schon.", antworte ich. Ich laufe den Gang entlang, vorbei an den Räumen der unteren Klassen. Große Plakate hängen dort an einer Wand mit Zahlen von eins bis zehn, ein paar Schüler stehen davor und zeigen darauf, als ich vorbei laufe. Ob mein 3-Tage Bart auch wirklich 3 Tage lang und nicht 3 1/2 Tage lang ist, frage ich mich.
In der Bibliothek treffe ich einen Freund von mir. Warum ich nicht mehr blogge und wann es denn mal wieder neue Fotos von mir gäbe, fragt er mich. Ach und seit wann ich denn nicht mehr Indie wär, will er wissen. Jetzt fehlt ihm wohl die Schublade, denke ich. Vor der Glastür geschäftiges Treiben, Models auf dem Laufsteg, Voyeure, Photoshopper aber hauptsächlich: überall Stars. Und alle wollen sie gesehen werden. Alle sind sie in etwa gleich in ihrer Andersartigkeit.
Freitag, 27. März 2009
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